Hähnchen süß-sauer

 

Hähnchen süß-sauer hat doch jeder schon wenigstens einmal gegessen. Aber hast du es auch schon einmal gekocht?

Schneller gekocht, als gedacht!

Man denkt sich, das es wahnsinnig kompliziert ist asiatische Gerichte zu kochen, aber das stimmt nicht! Wenn man das Gemüse und Fleisch geschnitten hat und die Gewürzsaucen bereit stehen, geht es eigentlich ziemlich schnell.

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Früher war es gar nicht so einfach an alle Zutaten zu kommen, aber jetzt gibt es sie schon im gut sortierten Supermarkt. Den Rest kann man auch unkompliziert über Amazon bestellen.

Der Wok ist perfekt!

Man braucht einfach mal Abwechslung beim Kochen und zu lange sollte es nicht dauern. Dafür ist der Wok perfekt! Ob Pak Choi, Karotten, Sprossen oder Zucchini – man kann super variieren.

Fleisch ist nicht unbedingt notwendig!

Mit Tofu schmeckt dieses Gericht auch gut oder man kann nur Gemüse verwenden. Dann würde ich noch ein paar Kichererbsen dazugeben – auch lecker!

Kinder und süß-sauer?

Schmeckt das eigentlich den Kindern? Also meine fanden es ganz lecker. Der Gr0ße suchte natürlich wieder einmal jedes Stück Paprika heraus (was ich nicht besonders schlimm finde) und die Ananas konnte er nicht definieren. Die beiden Anderen hatten nichts zu mäkeln. Glück gehabt

Reisessig, hab ich keinen!

Ich hatte leider keinen Reisessig mehr, also nahm ich Balsamico. Es geht aber auch jeder andere milde Essig. Überhaupt muss man bei der Sauce ein wenig experimentieren. Mag man mehr Säure nimmt man mehr Essig oder wenn man es süßer mag einfach mehr Zucker. Probiert aus was euch besser schmeckt!

Was gibt es dazu?

Meiner Meinung nach schmeckt es einfach am besten mit Basmati oder Jasmin Reis. Dazu ein paar Erbsen und ein knackiger Salat. Bei Reis und Erbsen kann ich bei meiner Familie einfach nichts falsch machen. Auch wenn sie das Essen verweigern (was natürlich auch manchmal passiert), haben sie was vernünftiges im Bauch.

So genug gequatscht! Jetzt lass ich euch das Rezept ausprobieren.

Viel Erfolg!

Zutaten:

4 Personen

  •  500g Hühnerbrust in dünne Scheiben geschnitten
  •  2-3 Paprika in Streifen geschnitten

  •  2 rote Zwiebeln in Scheiben geschnitten

  •  200g Ananas in Stücke geschnitten

  •  3 Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten

  •  je 3 EL Austernsauce, Reisessig oder Balsamico und Ketchup

  •  2 EL Sojasauce (besser später nochmal abschmecken)

  •  evtl. Chilisauce

  •  2 gestrichene TL braunen Zucker

  •  1 TL Kartoffelstärke

  •  ¼ l Hühnerbrühe

  •  ca. 300g Basmati Reis

  •  200g TK-Erbsen

  •  Erdnuss-, Kokos- oder Olivenöl

  •  Sesam

  •  evtl. Granatapfelkerne

Zubereitung:

  1.  Als Erstes koche ich den Reis laut Packungsbeilage, danach vermische ich die Austernsauce, Sojasauce, Essig, Ketchup, Zucker und Stärke. Ich gebe keine Chilisauce dazu, weil es den Kindern zu scharf ist, aber mit Chilisauce schmeckt es echt lecker.

  2.  Jetzt wird der Wok erhitzt und ich gebe das Öl hinein. Das Hähnchen ein paar Minuten scharf anbraten. Jetzt kommen die Zwiebel, Paprika und die Ananas dazu. Ich nehme ja gerne frische Ananas, aber die in der Dose gehen auch. Wieder scharf anbraten, Hitze reduzieren und ein paar Minuten schmoren. Inzwischen die TK Erbsen zum Reis geben.

  3.  Jetzt kommt die Saucen Mischung hinzu. Wenn alles gut verrührt ist, mit Hühnerbrühe ablöschen – aufkochen lassen.

  4.  Den Reis auflockern und mit den Hähnchen anrichten. Die Frühlingszwiebel und den Sesam darüber streuen. Wenn man Lust hat passen auch ein paar Granatapfelkerne sehr gut.

Guten Appetit!

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Wenn ihr das Rezept ausprobiert habt, tagt mich doch mit #joolsfamilyfood !

Eure Julia

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